Wärme und Schall

Wir isolieren Gebäude

Aktuell

Wir stellen vor:
Beat Bühler, seit Mitte Mai 2021 Leiter der Geschäftsstelle Solothurn

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Beat Bühler, welche Kompetenzen bringst du mit für diese anspruchsvolle Tätigkeit?

Meine 20-jährige Verkaufs- und Führungserfahrung hat meinen Erfahrungs-Rucksack gut gefüllt. Ich führe und fördere gerne Mitarbeitende im Team. Dass ich als ausgebildeter Zimmermann mit einigen Jahren Berufserfahrung auch das Verständnis für anspruchsvolle Konstruktionen habe, gibt mir auch die notwendige Kompetenz für die Objekt-Beratung.

Was reizt dich an diesen Aufgaben besonders?

Die Aufgaben sind sehr vielfältig und umfassend: Von der Besichtigung des Objektes, über die Beratung, die Offertstellung bis zur konkreten Ausführung und Nachkalkulation. Ein grosser Ansporn für mich ist, zusammen mit meinem Team Lösungen für die verschiedensten Dämmarbeiten unserer Kunden anzubieten.

Wo siehst du die grössten Chancen der Curau AG?

Mit qualitativ einwandfreier Arbeit neue Kundensegmente zu erschliessen, z.B. Metall-Fassadenbau. Die blasbaren Dämmstoffe sind bei ihnen noch kaum bekannt, aber gerade im Metallbau bieten sie für komplexe Details einfache und kostengünstige Lösungen. Dann gilt es, Kundinnen und Kunden auf noch weniger bekannte Produkte wie z.B. «Silencio Akustik» anzusprechen. Diese Akustikdämmung aus Zellulose verbessert in Innenräumen die Sprachverständlichkeit markant.

Die ersten Wochen in einer neuen Tätigkeit sind streng. Wie lädst du deine Batterien wieder auf?

Mit Tätigkeiten an meinem Einfamilienhaus, sei es drinnen oder draussen, mit Jogging in den nahegelegenen Wäldern oder wenn es die Zeit dann noch zulässt, mit Lesen.

Holzbau Schweiz empfiehlt das CO2 Gesetz am 13. Juni 2021 zur Annahme. Siehst du einen Zusammenhang von Klimawandel und Dämm-Massnahmen?

Durch eine verbesserte Dämmung kann der Heizaufwand massgeblich reduziert werden, was sich sowohl für das Portemonnaie und das Wohlbefinden der Hausbesitzenden, wie für das Klima positiv auswirkt. Dieses Energie-Einspar-Potential in Gebäuden ist in der Schweiz noch enorm gross. Mit relativ geringem Aufwand kann oft eine grosse Wirkung erzielt werden.

Anel Jaskic, seit März 2021 Arbeitsvorbereiter AVOR der Geschäftsstelle Solothurn

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Anel Jaskic, welche Ausbildungen und beruflichen Stationen befähigen dich dazu, die komplexe Arbeitsvorbereitung zu organisieren?

Meine Ausbildung als Maler EFZ habe ich in einem Betrieb in Solothurn absolviert und 2009 abgeschlossen. Ich habe mich dann in einem Grossbetrieb als Spezialist für Asbestsanierung ausbilden lassen. Im selben Betrieb war ich dann mehrere Jahre für die Organisation und Ausführung von Grossprojekten zuständig. Dies war sehr anspruchsvoll und lehrreich und gibt mir ein gutes Grundwissen für die AVOR in der Curau AG.

Welches waren in den letzten drei Monaten die grössten Herausforderungen für dich?

Die grösste Herausforderung war die erste Woche. In kurzer Zeit eine grosse Menge an neuen Informationen zu erhalten, diese zu verarbeiten und richtig anzuwenden, hat mich sehr gefordert. Ich wurde aber sehr gut eingeführt und begleitet, wofür ich sehr dankbar bin.

Gibt es in der Beschaffung von Dämm-Materialien Engpässe?

Beim Dämm-Material haben wir glücklicherweise keine Engpässe. Da wir aber auch Anschlussarbeiten zu unseren Dämm-Aufträgen machen und dazu auch Holz brauchen, müssen wir den Einkauf längerfristig sichern. Glücklicherweise haben wir viel Lagerraum in unserer Geschäftsstelle, sodass wir bis heute Engpässen vorbeugen konnten.

Wie schaffst du persönlich einen Ausgleich zur anspruchsvollen Erwerbsarbeit?

Meine Frau hilft mir sehr dabei, indem Sie mich auf andere Gedanken bringt und ich so abschalten kann. Für das und vieles mehr bin ich ihr sehr dankbar.

Neues CO2-Gesetz: JA, für eine klimaschonende Zukunft am 13. Juni 2021!

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Eine Allianz aus Erdöl- und Autoindustrie hat das Referendum gegen das CO2-Gesetz ergriffen. Damit wird die Schweiz am 13. Juni 2021 über das CO2-Gesetz abstimmen. Holzbau Schweiz und METALTEC SUISSE unterstützen das neue CO2-Gesetz und empfehlen, am 13. Juni ein JA in die Urne zu legen.

Für den Holzbau ist die Energiestrategie des Bundes der richtige Weg zu einer ressourcen- und klimaschonenden Sanierung des Gebäudebestandes. Es ist an der Zeit, Worte in Taten umzusetzen. Mit dem Baustoff Holz tragen wir aktiv dazu bei, die CO2-Belastung zu senken und die Klimaziele zu erreichen.

Die Curau AG trägt seit über 30 Jahren mit ihren Dienstleitungen dazu bei, dass das Klima weniger mit CO2 belastet wird. Wir verarbeiteten jährlich rund 1‘250 m3 Holz in Form von isofloc LM Zellulosedämmung. Diese Menge Holz speicherte im natürlichen Wachstum 1’200 Tonnen CO2,was dem Ausstoss von rund 500 Privatautos bei 15‘000 km pro Jahr entspricht. Vergleichen wir diesen „Holzverbrauch“ mit einem Holzbauunternehmen, so entspricht er in etwa 30 Einfamilienhäusern in Holzbauweise!

isofloc Zellulosedämmung reduziert zudem durch seine Dämmwirkung den Energieverbrauch in den Gebäuden. Bei einer Dämmung von 20 cm sind dies ca. 20 kg CO2/m2 pro Jahr, was den CO2-Ausstoss nochmals um rund 1’200 Tonnen minimiert. Diese Einsparungen in gedämmten Gebäuden wirken selbstverständlich über die gesamte Lebenszeit, also Jahr für Jahr!

Mit unserer Dienstleistung trägt die Curau AG zur aktiven Bewirtschaftung des Waldes bei. isofloc-Zellulosedämmung macht aus einer kurzlebigen Zeitung ein sinnvolles und langfristiges Recycling-Produkt und schafft Platz für Papierholz aus dem Wald. Sie schafft ein behagliches Raumklima und verbessert die Akustik. Klar, sind die Mitarbeitenden der Curau AG stolz auf ihren aktiven Beitrag gegen den Klimawandel!



Komfortlüftung sei Dank!

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Wäre dieses Schulhaus mit einer Komfortlüftung ausgerüstet und damit im Minergie-Standard gebaut, müssten diese Schüler:innen nicht mit einer warmen Wolldecke dasitzen, um dem Unterricht zu folgen. Weil dem aber nicht so ist, müssen die Fenster nach dem Pieps des CO2-Messgerätes, das heisst in einem Rhythmus von 30 Minuten, aufgemacht werden. Draussen herrschen jedoch winterliche Unter-Null-Temperaturen, die das Lernklima nicht wirklich unterstützen.

Jetzt, in Zeiten der Pandemie, kommt die gute Nachricht genau zum richtigen Zeitpunkt: Wer eine Komfortlüftung installiert hat, senkt das Ansteckungsrisiko. Die Aerosole in der Luft werden laufend «entsorgt» und so ist die Gefahr einer Ansteckung markant reduziert. Dasselbe gilt natürlich auch für Grippeviren. Die Komfortlüftung hilft zudem, die Energiebilanz einer Liegenschaft zu verbessern. Die ausströmende Warmluft wird über den Wärmetauscher an die einströmende Kaltluft übertragen. Das spart Energie, garantiert gute Luftqualität und senkt die Ansteckungsgefahr. Eine lohnende Investition!

Wir ermutigen unsere Kund:innen daher seit Jahren, wenn immer möglich eine Komfortlüftung einzubauen. www.minergie.ch

Marderschaden

Sanierungsmassnahmen infolge Marderschäden häufen sich massiv! Wir sind stolz auf die langjährige enge Zusammenarbeit mit der Mobiliar Versicherung, die sich auf unsere Fachkompetenz verlässt, wenn es um die Sanierung von Marderschäden geht. Isofloc Zellulosefasern werden mit hoher Verdichtung in Hohlräume eingebracht. Die Fasern bilden eine kompakte Schicht. Würde der Marder in diese Dämmung eindringen, wären seine Schleimhäute in kürzester Zeit verklebt. Er weiss dies instinktiv und wird die Zellulosedämmung meiden.

Die Arbeiten erfolgen meistens von aussen, somit sind die Innenräume nicht betroffen. Erfreuliche Nebeneffekte sind die verbesserte Luftdichtigkeit, verbesserte Dämmung und ein massiv erhöhter sommerlicher Wärmeschutz.

Die Vertreibung des Marders kann noch zusätzlich durch das Ausstäuben von Super Expel unterstützt werden, ein Vergrämungsmittel aus natürlichen Inhaltsstoffen ohne chemische Zusätze.

CurauInform Marderschäden/Nachdämmungen

Merkblatt Zusammenarbeit mit Insekta und Mobiliar-Versicherung

www.insekta.ch/marderabwehr

 

Wasserrutschen - Ohne Wärmeverlust den Energiebedarf senken

Wasserrutschen sind für Gross und Klein ein beliebtes und attraktives Angebot im Freizeitbereich. Durch das ganze Jahr ist der Energiebedarf für das Warmwasser enorm, weil die Temperatur immer bei 23 °C gehalten werden muss, damit Kinder und Erwachsene sich auch wohlfühlen. 

Mit der führenden Herstellerin von Wasserrutschen in Europa, der Klarer Freizeitanlagen AG in Hallau, haben wir erfolgreich Versuche gemacht, um die Wände der Wasserrutschen in der Produktion mit blasbaren Dämmstoffen zu isolieren. Sowohl der Prozess der Dämmung wie das Ergebnis der Messungen überzeugten. So konnte bereits eine erste Anlage in Belgien vor Ort gedämmt werden. 

 

Klarer Freizeitanlagen AG 

Die Utopie von der 1‘000 °C-Strategie mit Setzungssicherheit! 

Sicherheit ist eines der wichtigsten Grundbedürfnisse der Menschheit. Dazu gehört auch, dass sich Bewohner und Nutzer eines Gebäudes darin sicher fühlen – etwa, weil sie wissen, dass alles unternommen wurde, damit ihnen im Brandfall keine Gefahr droht. 

Deshalb verlangen viele Brandschutzexperten und –Expertinnen zwingend Steinwollgranulat RF1 1‘000 °C und gehen gleichzeitig davon aus, dass diese Materialien in jedem Fall Setzungssicherheit bieten und einen üblichen Lambdawert ausweisen. Insbesondere bei Brandwänden, Installationsschächten und Brandabschnitten wird daher vielfach Steinwolle ausgeschrieben, aber Steinwollgranulat ist nicht absolut setzungssicher!

Lesen Sie hier einen Fachartikel, der sich dem Thema der 1‘000 °C-Strategie mit Setzungssicherheit widmet.

Referenzobjekte der Curau AG zu diesem Thema:

Stahlgiesserei Schaffhausen
Weissensteingut Bern