Wärme und Schall

Wir isolieren Gebäude

Nachdämmungen / Marderschäden

Schmucke Häuserzeile am Obertor Winterthur

Am Obertor in Winterthur steht eine markante Häuserzeile aus sieben Liegenschaften. Diese bilden einen stilvollen Rahmen der Altstadt von Winterthur und sind ein attraktiver Ort für  Gewerbe- und Wohnräume . Diese Liegenschaften wurden aufwändig saniert und werten diesen Stadtteil in der Fussgängerzone nochmals auf. 

In Zusammenarbeit mit drei Partnerfirmen haben wir die gesamte Wärme- und Schalldämmungs-Arbeiten ausgeführt: In Dach, Fassaden, Innenwände und auch die Stiegzonen wurde isofloc-Zellulosedämmung LM eingeblasen. Bei den Brandwänden wurden die Anforderungen mit isofloc Stonefiber RF1 erfüllt. 

Zehnder Holz und Bau

Lerch AG Holzbau 

Baltensberger Holzbau

Sanierung Baseltor wegen Marderschaden

Das Baseltor gehört zur einstigen Stadtbefestigung von Solothurn. Im historischen Nordturm aus dem 15. Jahrhundert musste letztes Jahr der Estrichboden wegen Marderschäden saniert werden. Der lokale Wildhüter fing drei Marder ein und entliess sie weit weg wieder in die Freiheit. Anschliessend wurden sämtliche Öffnungen mit stabilen Chromstahl-Lochblechen abgedeckt. Diese Massnahme ist wichtig um zu garantieren, dass in Zukunft keine Marder das Baseltor heimsuchen, denn kleinste Hohlräume von wenigen Zentimeter genügen dem Nager um einzudringen.

Die Mitarbeiter der Späti Holzbau AG entfernten den Estrichboden und die (von der Marder-Population) völlig zerzauste Isolation auf der ganzen Fläche. Anschliessend sprühten wir Isofloc Zelluloseflocken offen auf den neuen Aufbau und mischten den Marder-Abwehrstoff Superexpel dazu.

Durch die Sanierung wurde einerseits der Marderschaden behoben und das Baseltor marderfrei, andererseits konnte auch die Dämmung massiv verbessert werden. Das darunterliegende Vereinslokal wird damit behaglicher und der Wärmeverlust massiv reduziert.

Sanierung Marderschaden – Beispiel Liegenschaft Jona

Der Besitzer klagte über hohe Energiekosten. Erst beim Erneuern der Rollläden wurden die Marderschäden an der Dachdämmung erkannt. Die Mineralwolle war zerfetzt und stellenweise war keine Dämmung mehr vorhanden. Die Luftdichtigkeitsfolie war weitgehend zerstört. Rückstände wie Eierschalen, Knochen und Kot verrieten die «Täter». Um die neue Dämmung einzubringen, wurde die Eterniteindeckung im First entfernt. In das Firstbrett wurden Einblasöffnungen geschnitten, die nach Beendigung der Arbeiten wieder dicht abgeklebt wurden. Die Isofloc Zellulosedämmung wurde im Einblasverfahren in die bestehenden Hohlräume eingebracht. Wichtig war dabei eine hohe Verdichtung (mindestens 55 – 60 kg/m3) und die vollständige Befüllung des Hohlraumes.

Im Normalfall werden alle Arbeiten von aussen ausgeführt, sodass die Innenräume nicht betroffen sind. An einzelnen Stellen kann es durch Ritzen zu geringen Staubbelastungen kommen. In diesem konkreten Beispiel wurde im Büro des Dachgeschosses ganz normal weitergearbeitet. Das Dach wurde eingedeckt und der schöne Blick auf den Zürichsee kann wieder ohne die ungebetenen Gäste genossen werden. Zum Abschluss wurde zur Qualitätskontrolle eine Unterdruckmessung mit dem System Airtest durchgeführt. Allfällige Luftleckagen wurden geortet und – wenn nötig – mit Seidenzopf oder Acrylfugen geschlossen.

Marderschaden - EFH Daiwil LU

Das Dach des Einfamilienhauses wurde vor wenigen Jahren saniert und doch kamen die Eigentümer nicht zur Ruhe. Nächtliches Gekreische und Herumtollen waren die Indizien, dass eine Horde Marder im Unterdach hauste. Bei genauer Betrachtung des Daches wurde festgestellt, dass nicht nur die Dämmung, sondern auch ein erheblicher Anteil des Unterdachs von diesen süssen Viechern zerfetzt und beschädigt worden ist.

Da weder die Hinterlüftung noch die zahlreichen weiteren Hohlräume vergittert worden waren, konnten sich die Marder frei bewegen und grossen Schaden anrichten. Die Curau AG dämmte die bestehende Dachfläche mit Isofloc LM und überdämmte alles zusätzlich mit einer Weichfaserplatte. Zur Qualitätskontrolle wurde mittels einer Unterdruckmessung die Luftdichtigkeit bzw. die Luftwechselrate gemessen.

Die Hausbesitzenden haben nun Ruhe im Dach und unsere Garantie, dass der Marder nicht wiederkommen wird. Beim Eindringen in die Zellulosedämmung verkleben die Schleimhäute des Marders innert kürzester Zeit. So weiss er instinktiv, dass er das Dach in Zukunft meiden muss. Dieses Dach ist ein Parade-Beispiel dafür, dass Marder schon nach wenigen Jahren erhebliche Schäden verursachen können, wenn sie sich frei auf und unter dem Unterdach bewegen können.

 

Ungebetene Vierbeiner im Gartenhäuschen

Der Gipsermeister René Fontana ist ein grosser Tierliebhaber und unterhält seit vielen Jahren einen Privatzoo, direkt neben seinem Haus. Die Nähe zum Wald und der einfache Zugang zum Futter für die Papageien, Kängurus, Ziegen und Co. führten dazu, dass in seinem Gartenhäuschen auch ungebetene Gäste hausten. Er hörte die Nagetiere und eines Tages sah er einen Siebenschläfer, der munter über den Firstbalken spazierte.

Die Beauftragung eines Kammerjägers und der Vergitterung der Zugänge waren leider erfolglos. Der Hausbesitzer suchte nach einer dauerhaften Lösung, die Tiere fernzuhalten. René Fontana erfuhr durch eine Fachstelle von der Möglichkeit, mit Nachdämmung und Vergrämung die Siebenschläfer definitiv zu vertreiben und liess sich überzeugen. Die Firma Insekta AG sprühte zuerst im gesamten Dachbereich das Vergrämungsmittel Super-Expel. Dieses besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen ohne chemische Zusätze. Die Tiere empfinden den Geruch als sehr unangenehm und werden so schonend vertrieben. Drei Wochen später dämmte die Curau AG die bestehenden Hohlräume im Dach mit Isofloc-Zellulosedämmung, welcher nochmals das Vergrämungsmittel zugesetzt wurde.

Die Massnahmen haben gewirkt. Im September 2015 waren die Arbeiten abgeschlossen – und seither hat sich kein ungebetener Gast mehr in das Gartenhäuschen verirrt.

 

Historisches Juwel Hohenrain LU

Um 1175 gründete der Johanniterorden in Hohenrain seine vermutlich erste Niederlassung in der Schweiz. Noch heute erinnert die in weiten Teilen mittelalterliche Gebäudegruppe «Johanniterkommende» mit Kirche, Turm Roten, Komturhaus, Moserhaus, Pächter- und Pfarrhaus und weiteren Bauten an die Zeiten der Kreuzzüge und der Ordensritter. Die Kommende wurde nach mehr als 600 Jahren aufgehoben. Heute ist das Heilpädagogische Zentrum Hohenrain mit über 300 sprach- und hörbehinderten Kindern, Lernenden und Jugendlichen in der Kommende zu Hause.

2013 stand die Sanierung der Fassade und die Dämmung der Kirchen-Kuppel an. Die bestehende Mineralwolldämmung wurde von Mardern zerfetzt und zerrissen vorgefunden. An vielen Stellen fehlte die Dämmung komplett. Die Curau AG Geschäftsstelle Zofingen erhielt den Auftrag die alte Mineralwolle zu entfernen und diese durch eine fugenlose Schicht von ca. 20-25 cm isofloc-Zellulosedämmung zu ersetzen. Die Kuppel wurde im CSO-Verfahren gedämmt um eine Hinterlüftung der wertvollen Dachkonstruktion zu gewährleisten. Bei den teilweise fast unerreichbaren und steilen Gewölbeflächen arbeitete die Curau AG mit der Dachdeckerfirma Bieri AG Aesch zusammen. Teils mussten Stege gebaut werden um die Zugänglichkeit jederzeit für Revisionen zu gewährleisten. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass eine frühzeitige Planung, gute Zusammenarbeit und sorgfältige Ausführung sich auszahlt.

 

Sanierung Marderschaden – Beispiel Bauernhaus Wäldi

Die neuen Besitzer merkten schnell, dass etwas nicht stimmt. In den Räumen unter dem Estrich roch es unangenehm und in der Nacht war vor lauter Gekreische nicht an Schlaf zu denken… Schnell war der Grund erkennbar – Marderbefall.

Die Curau AG wurde mit der Sanierung beauftragt. Schon die ersten Probeöffnungen zeigten das Ausmass der Schäden. Die bestehende Mineralwolldämmung war zerfetzt, mit Kot, Urin und mit Resten von toten Tieren verschmutzt. Die Dampfbremse/Luftdichtigkeitsfolie war vielerorts zerrissen.

Sanierungsschritte

Der bestehende Estrichboden und Teile der Aussenfassade werden demontiert, die Mineralwolle vollständig entfernt und entsorgt. Nun wird die bestehende Luftdichtigkeitsfolie verklebt und wo nötig ergänzt oder ersetzt. Anschliessend kann der gleiche Bodenbelag wieder montiert werden.

Jetzt erst wird die neue Isofloc-Dämmung fugenlos und hoch verdichtet eingeblasen. Mit der Unterdruckmessung wird die Luftdichtheit der «neuen» Gebäudehülle kontrolliert.

Kirche Münsingen

Vor über 300 Jahren – im Jahre 1709 - wurde die reformierte Kirche Münsingen erbaut. Von Sommer bis Herbst 2014 wird zeitgleich mit der Innenrenovation eine neue Heizung eingebaut. Damit die Kirchenbesucher zukünftig nicht frieren müssen, darf natürlich eine gute Wärmedämmung nicht fehlen.

Um dieses Ziel zu erreichen, musste vorgängig die falsch verlegte, in sich zusammengefallene und vom Marder beschädigte bestehende Mineralwolldämmung entfernt und entsorgt werden. Im Holzgewölbe über dem Kirchenschiff und dem Chor wurden die Arbeiten durch beengte Platzverhältnisse stark erschwert. Anschliessend montierten wir die notwendigen Abschottungen um die Lampen und die Servicestege. Um die Hinterlüftung der Dachkonstruktion zu gewährleisten, wurden stellenweise Abschottungen mit Weichfaserplatten erstellt. Zum Abschluss dämmten wir das gesamte Gewölbe mit Isofloc im Einblasverfahren, kombiniert mit der CSO-Technik.

Fazit: Nach einer mangelhaften und beschädigten Dämmung ist jetzt eine hervorragende Dämmebene mit Stärken von 30 bis 80 cm entstanden. Sowohl das Sprüh- wie das Einblasverfahren garantieren zudem eine hohe Luftdichtigkeit und ein entsprechend kleiner Wärmeverlust im ganzen Gebäude.